Daniela Drick
On Sunday 7th February 2010, @Devoted_Minion said:
Twilight Fanfiction
Okay, ummm. Nachdem ich Twilight und New Moon gesehen hab, musste ich einfach meine eigene Story dazu schreiben. Ich lieb Edward, aber ich find es einfach krank (auch wenn die Lovestory super super süß ist) dass ein 18 jähriges Mädchen sterben will nur um für immer mit ihrem geliebten zusammen zu sein und deshalb: YAY für Jacob! *gg*
Weshalb ich das hier poste (Das bisschen was ich ab) ist.. diese Fanfiction ist komplett neues Terrain für mich, ich hab bisher noch kein twilight geschrieben und auch nicht in der Form..heisst, aus der Erzählperspektive von de Hauptfigur... Tief seufz
Ich möchte gern ehrlich Meinung, ob de schreibweise passt und ob es zur Story passt (also zu den ersten 2 Filmen; die Bücher hab ich erst angefangen und ich weiß auch noch nicht was noch passieren wird..)
Here we go!
„Willst Du meine Frau werden, Bella?“ Noch immer hallten Edwards Worte in meinem Kopf.
Noch immer tat es mir leid, dass ich ihn einfach hatte stehen lassen. „Gib mir Zeit“ hatte ich gemurmelt und war weggerannt, ohne mich auch nur einmal umzusehen.
Ich konnte es mir selbst nicht erklären. Ich liebte Edward, ich liebte ihn mit ganzem Herzen; so sehr dass ich bereit war für ihn zu sterben, um für immer mit ihm zusammen sein zu können, aber irgendetwas tief in meinem inneren hatte den Alarmknopf gedrückt und Panik war in mir aufgestiegen.
Ich war einfach losgerannt, hatte mich in meinen Wagen gesetzt und war blindlings herumgefahren. Weg. Ich musste einfach weg und gleichzeitig brach es mir das Herz.
Edward war endlich wieder bei mir. Wie sehr hatte ich mich nach ihm gesehnt, mir gewünscht, er würde bei mir sein, mich mit seinen mysteriösen goldbraunen Augen ansehen und mit leisem verführerischen Ton zu mir sprechen.
Monatelang hatte ich gelitten, hatte mich nach ihm verzehrt, bis zu dem Tag als Jacob in mein Leben trat; etwas mehr in mein Leben trat und sich daraus eine wunderbare, ausgeglichene Freundschaft entwickelte - mehr aber auch nicht.
… Oder etwa doch? Energisch schüttelte ich den Gedanken ab. Hirngespinste, reine Hirngespinste. Wahrscheinlich war einfach alles zuviel gewesen.
Edward wieder zu sehen, das aufeinandertreffen mit den Volturi, Jacobs Liebesgeständnis, Edwards Einwilligung mir endlich meinen Traum zu erfüllen seinesgleichen zu werden und dann noch der Heiratsantrag. Ich musste einfach nur meinen Kopf frei kriegen. In Ruhe über alles nachdenken und in ein paar Tagen würde alles anders aussehen. Mit Sicherheit. Dachte ich…
Es regnete, als ich aus dem Auto kletterte und langsam die Treppen zu Charlies Haus hinaufstieg. Ein leichtes unangenehmes kribbeln machte sich in meiner Magengegend breit und ich wollte schon wieder umkehren. Doch wie als hätte er mich bereits erwartet, öffnete mein Vater die Türe, noch ehe ich zum stehen kam, um in meiner Tasche nach den Schlüsseln zu kramen.
Er hatte die Stirn in Falten gelegt und blickte mich besorgt an. Minutenlang wie mir schien, doch in Wirklichkeit waren es nur einige Sekunden gewesen.
Ich erwartete, dass er mich anschreien würde, doch das tat er nicht; tat Charlie nie. Bisher hatte ich ihn dafür geliebt, heute hasste ich ihn dafür.
Ich fühlte mich leer. Leer und ausgelaugt. Erschöpft. Wenn er mich anschreien würde, würde ich wenigstens irgendetwas fühlen, doch er tat es nicht.
Dafür tat er etwas anderes. Etwas, das er bisher ebenso wenig getan hatte und was mir wirklich Sorgen bereitete. Charlies sorgenvolles Gesicht wich einer strahlenden Miene, er kam hastig auf mich zu und umarmte mich.
Noch nie hatte Charlie mich umarmt. Vielleicht wenn ich tief in meinem Gedächtnis kramte und in den lückenhaften Erinnerungen meiner Kindheit herumstöberte, aber nein, auf Anhieb konnte ich nicht sagen, dass mein Vater dies je getan hatte.
Langsam wandte er sich von mir ab, sein Blick verriet mir dass er verlegen war, was mich wiederum schmunzeln ließ und dann sagte er kaum hörbar „Bella, komm rein, wir müssen reden!“
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